Biodiversität hautnah erleben – gemeinsam mit KOMBI und BioMonitor4CAP auf den DLG-Feldtagen

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Biodiversität hautnah erleben – gemeinsam mit KOMBI und BioMonitor4CAP auf den DLG-Feldtagen

Aktualisiert am 17.08.2026

Neben Maschinen, Sorten und Anbauverfahren gab es auf den diesjährigen DLG-Feldtagen vom 16.-18. Juni in Bernburg noch mehr zu sehen. In Kooperation mit dem Projekt BioMonitor4CAP hat KOMBI Biodiversität auf die Messe gebracht und für die Besucher:innen erlebbar gemacht. 

An einem gemeinsamen Stand konnten konnten die Projekt-Mitarbeiter:innen zahlreiche spannende Gespräche führen und von ihrer Arbeit berichten. Landwirt:innen, Studierende, Wissenschaftler:innen Vertreter:innen von Verbänden und Ämtern brachten ihre eigene Perspektive mit, wie Biodiversität in der Agrarlandschaft geschützt, gemessen und gemeinsam gefördert werden kann

Während KOMBI kooperative Strukturen für den Agrarnaturschutz entwickelt und erprobt, arbeitet BioMonitor4CAP daran, Biodiversität in der Agrarlandschaft messbar zu machen. Daran angelehnt konnten Besucher:innen an einem Rundgang über vier Stationen auf dem Messegelände teilnehmen und verschiedene Methoden und Indikatoren zur Messung der Biodiversität kennenlernen: Insekten, Vögel, Boden und Landschaft. 

Eine besonders wichtige Botschaft vermittelte dabei die letzte Station. Hier konnten Besucher:innen an einer Modelllandschaft aus Lego selbst Maßnahmen platzieren, um die vorhandenen Lebensräume miteinander zu vernetzen oder neue zu schaffen. Dabei wurde klar, dass Artenvielfalt an der Feldgrenze keinen Halt macht.  Besonders Herausforderungen, die wie z.B. der Moorschutz von der gesamten Landschaft abhängen, lassen sich mit einzelbetrieblichen Ansätzen nur schwer angehen.

Der kooperative Ansatz erhielt von den Besucher:innen der DLG-Feldtage viel Zuspruch. Und auch außerhalb der Bundesländer, die bereits auf die Kooperation zwischen Betrieben setzen, finden sich Landwirt:innen, die das Potential überbetrieblicher Lösungen erkennen und sich vorstellen können, selbst Teil einer Kooperative zu werden. Wie das gelingen kann, wird KOMBI in den kommenden Jahren weiter erproben.